Glossar

Flüssigkristallübergänge

Flüssigkristalle sind Substanzen, die Eigenschaften zwischen einer herkömmlichen Flüssigkeit und denen eines festen Kristalls aufweisen.

So kann beispielsweise ein Flüssigkristall (LC-Liquid crystal) wie eine Flüssigkeit fließen, aber Moleküle besitzen, die in der Flüssigkeit orientiert und wie in einem Kristall angeordnet und/oder ausgerichtet sind.

Als Beispiel solcher Phasenumwandlungen in Flüssigkristallproben ist die Messung an para-Azoxyanisol dargestellt. Hier sind unterschiedliche Phasenänderungen deutlich ausgeprägt, zum einen die Umwandlung von der kristallinen zur nematischen Phase bei einer Peaktemperatur von 118 °C und zum anderen die nematisch zu isotropen Phasenumwandlung / PhasenänderungDer Begriff Phasenumwandlung (oder Phasenänderung) wird am häufigsten verwendet, um Übergänge zwischen dem festen, flüssigen und gasförmigen Zustand zu beschreiben. Eine Phase eines thermodynamischen Systems und die Zustände haben einheitliche physikalische Eigenschaften.Phasenänderung bei einer Peaktemperatur von 134 °C.

Die dynamische Differenz-Kalorimetrie (DSC) ist ein hilfreiches Werkzeug, das die optischen Methoden bei der Untersuchung von Flüssigkristallphasenumwandlungen ergänzt. Sie wird zur Bestimmung der zu- oder abgeführten Wärme bei Vorgängen wie Phasenumwandlungen eingesetzt.

Probe: para-Azoxyanisol, Al-Tiegel, Heizrate: 5 K/min, Stickstoffatmosphäre, Probenmasse 2.5 mg