Webinar

18.12.202329.02.2024

On demand: Charakterisierung eines pharmazeutischen Hilfsstoffs mit Hilfe der thermischen Analyse und Rheologie

Jederzeit verfügbar bis 29. Februar 2024.

Die Kenntnis der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Hilfsstoffen ist ebenso wichtig wie das umfassende Verständnis eines Arzneimittelmoleküls. Die physikalisch-chemische Charakterisierung ist Ziel der Präformulierungsphase. Die in dieser Phase gewonnenen Erkenntnisse sind sowohl für die Entwicklung einer Darreichungsform als auch für die Qualitätskontrolle von Rohstoffen und Arzneimitteln von entscheidender Bedeutung.

Die dynamische Differenzkalorimetrie (engl. Differential Scanning Calorimetry, DSC) ist die Methode der Wahl, um die physikalische Form eines Moleküls zu identifizieren und seinen Glasübergang oder Schmelzpunkt, seine Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen. Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelzenthalpie und seine polymorphen Formen zu bestimmen. Sie ist auch ein hilfreiches Werkzeug für das Screening der Kompatibilität von Hilfsstoffen und Wirkstoffen. Die thermogravimetrische Analyse (TG) wiederum ist die Methode zur Bestimmung der Freisetzung von adsorbierten oder in der Molekülstruktur eingeschlossenen Lösemitteln aus Hydraten und Solvaten und eignet sich daher zur Bestimmung des Trocknungsverlusts und des  Wassergehalts sowie der Hygroskopizität (bei Anschluss eines Feuchtegenerators). Mittels Rheologie erhält man wichtige Informationen über das Fließverhalten und die Viskoelastizität von Hilfsstoffen unter den verschiedenen Bedingungen, wie sie z.B. bei der Herstellung und Verpackung von Arzneimitteln herrschen.

In diesem Webinar beschäftigen wir uns mit der Anwendung von thermischer Analyse, DSC und TG zur Charakterisierung von α-Lactose-Monohydrat und dem Einfluss von Feuchtigkeit auf seine physikalische Form. Darüber hinaus erörtern wir, wie die Rheologie zur Bestimmung der Kohäsionseigenschaften eingesetzt werden kann, einem relevanten Parameter zur Charakterisierung der Fließfähigkeit eines Pulvers.

Präsentator:
Claire Strasser
Application Scientist
NETZSCH-Gerätebau GmbH

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