23.11.2022 von Aileen Sammler

60 Jahre NETZSCH-Gerätebau: Die Beherrscher des Feuers

Mensch und Feuer – seit Jahrtausenden eine Beziehung voller Faszination – geprägt von Ehrfurcht und Staunen, Bewunderung und Angst. Ein Wechselspiel mit zwei Gesichtern: Neben der Gefahr für Gesundheit und Leben, neben der Furcht um das Eigentum brachte das Feuer dem Menschen viel Gutes. Denn das Feuer beflügelte den Fortschritt. Kochen und Backen, Heizen und Schmieden, Metalle verarbeiten und Erze verhütten – all das wäre ohne Feuer nicht möglich gewesen. 

Beherrscher des Feuers: Die Materialprüfanstalt Dresden

Um die positive Kraft des Feuers zu nutzen, muss der Mensch das Feuer beherrschen. Eine Fähigkeit, die uns in unserer hochtechnisierten Welt mehr und mehr abhandenkommt. Wer kann heute noch ein Feuer entzünden? Wer kann es unterhalten, beobachten und einschätzen, wie es sich verhält?

Die Materialprüfanstalt (MPA) Dresden beherrscht das Feuer. Sie können es entfachen, steuern, eindämmen und kontrollieren. Sie haben es immer im Griff. Sie lassen es gezielt ausbreiten und Materialien verändern. Warum? Für unser aller Sicherheit. Denn wenn es zu einem Brand kommt – egal ob in einem Wohnhaus, einem Unternehmen oder in einer Schule, ob im Kino oder auf einem Schiff – zählen Sicherheit und Gewissheit: Gewissheit, dass sich Dämmstoffe und Bodenbeläge so verhalten wie erwartet. Dass Brandschutztüren und Feuerlöscher zuverlässig funktionieren. Denn diese Gewissheit rettet Leben.

Foto: Gebäude der Materialprüfanstalt Dresden

 

Zur Beherrschung des Feuers nutzt die MPA Dresden seit vielen Jahren die Brandprüfsysteme von NETZSCH TAURUS Instruments:

„Wir gratulieren NETZSCH herzlich zum 60-jährigen Firmenjubiläum und blicken gerne auf die seit 2004 bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Die anhaltend gute Geschäftsbeziehung kam durch den persönlichen Kontakt zwischen Stephan Heise (damaliger Geschäftsführer von TAURUS Instruments) und Thomas Hübler (Geschäftsführer MPA Dresden) zustande, die sich direkt nach der Privatisierung der MPA Dresden kennen und schätzen gelernt haben. In den letzten Jahren und seit Übernahme von TAURUS durch NETZSCH hat sich die Geschäftsbeziehung nochmals intensiviert.

Nicht mehr wegzudenken sind die beiden NETZSCH TAURUS Prüfgeräte KBT sowie SBI. Hiermit werden verlässlich Prüfungen zum Verhalten von Bauprodukten sowie Kabeln und isolierten Leitungen im Brandfall im europäischen Prüfverfahren seit 2005 durchgeführt.

Fotos: links: Single Burning Item SBI Prüfeinrichtung,
rechts: die KBT Brandprüfeinrichtung für Kabelbündel

Überdies führt die MPA Dresden KBT-Prüfungen von Kabeln nach DIN EN 50399 im Zuge der Zertifizierung nach BPVO seit ca. 2013 durch. Diese, für Kabelhersteller, wichtigen Prüfungen sind mit dem KBT-Gerät möglich, das es nur neun Mal in Deutschland gibt.“

„Die Qualität der Geräte und der Service von NETZSCH sind hervorragend und die Ausfallquote gering. Die Messergebnisse sind belastbar und liegen in den notwendigen Genauigkeitsbereichen“, so Geschäftsführer Thomas Hübler.

Wir bedanken uns für die stets sehr gute und produktive Zusammenarbeit und wünschen NETZSCH TAURUS Instruments weiterhin viel Erfolg.“

Liebes Team der MPA Dresden, vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Glückwünsche!

Foto: Brandprüfung durch das MPA Dresden

Nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil!

Wer hat das älteste, noch im Einsatz befindliche TAURUS Gerät zur Wärmeleitfähigkeitsmessung oder Brandprüfung? 

Senden Sie uns Ihren Beitrag inklusive einer kleinen Geschichte, Foto und Geräteseriennummer an NGB_Marketing@NETZSCH.com.

Gewinnen Sie einen Gutschein* im Wert von 1.500 €, einlösbar für den Erwerb eines Ersatz- oder Zubehörteils, bei Buchung einer Kundenschulung (vor Ort, Online, NOA) oder Testmessung, bei Beauftragung einer Reparatur oder beim Kauf eines unserer Analysegeräte. Einsendeschluss ist der 9. Dezember!

*Der Gutschein ist firmengebunden kann nur gegen eine Ware oder eine Dienstleistung eingelöst werden. Eine Barauszahlung oder Weitergabe an Dritte ist nicht möglich. In Deutschland ist der Gutschein aus steuerrechtlichen Gründen als „brutto“ anzusehen.