Allgemeine Eigenschaften
Kurzer Name: POM (copo)
Name: Polyoxymethylen (Copolymer)
Im Gegensatz zum Homopolymer wird das POM-Copolymer, auch POM-C genannt, durch Copolymerisation von Trioxan und 1,4-Dioxan gebildet. Die Eigenschaften von POM-H und POM-C sind ähnlich; die beiden Polymere unterscheiden sich jedoch in Eigenschaften wie Schlagzähigkeit, chemische Beständigkeit (POM-C ist widerstandsfähiger), Härte und Festigkeit (POM-H ist stabiler). Außerdem hat POM-C eine niedrigere Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen.
Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelztemperatur als POM-H.
Strukturformel

Eigenschaften
NETZSCH Messung

| Probenmasse | 10,55 mg |
| Heizraten | 10 K/min |
| Tiegel | Al, gelochter Deckel |
| Atmosphäre | N2 (40 ml/min) |
Auswertung
Als teilkristallines Polymer weist POM-C einen Glasübergang bei -71 °C (beide Aufheizvorgänge, Mittelwerte) mit Sprunghöhen (Δcp) von 0,09 J/(g·K) und Schmelzspitzentemperaturen von 170 °C (erster Aufheizvorgang, blau) und 168 °C (zweiter Aufheizvorgang, rot) auf. Der Unterschied bei den Schmelztemperaturwerten ist auf den besseren Kontakt zwischen der Probe und dem Tiegelboden nach dem ersten Schmelzen des Materials zurückzuführen. Die Spitzentemperatur (zweite Aufheizung, 168 °C) von POM-C liegt 13 K unter der von POM-H, und die Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen. Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelzenthalpie unterscheidet sich um ca. 9 % (178 J/g für POM-C, 195 J/g für POM-H). Es besteht jedoch kein linearer Zusammenhang zwischen diesen Ergebnissen und den tatsächlichen Kristallinitätsgraden der vorliegenden Proben, da die Literaturwerte für die Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen. Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelzenthalpien bei einer Kristallinität von 100 % (316 bis 335 J/g für POM (Homo) und 181 bis 192 J/g für POM (Copo)) stark abweichen.