Highlights
HFM 706 LambdaSerie: Präzise Wärmeleitfähigkeitsmessungen - Maßgeschneidert für Ihre Probengröße
Drei Geräteversionen für jede Probengröße: klein, mittel und groß.
Die HFM 706 Lambda-Serie bietet drei vielseitige Geräteversionen, die perfekt auf Ihre individuellen Probengrößen abgestimmt sind. Egal, ob Sie kleine Laborproben oder große Industriematerialien prüfen – unsere Modelle gewährleisten stets präzise und zuverlässige Messungen.
Der HFM 706 LambdaSmall eignet sich ideal für Proben mit einer maximalen Größe von 203 mm x 203 mm und einer Höhe von maximal 51 mm.
Die Medium und Large Versionen sind für größere Proben geeignet und für verschiedene Anwendungen flexibel einsetzbar.
Hochempfindliche Wärmefluss-Sensoren für genaue thermische Analyse
Die HFM 706 Lambda-Serie ist mit zwei Wärmefluss-Sensoren ausgestattet. Diese überwachen den Wärmefluss kontinuierlich mit außergewöhnlicher Empfindlichkeit und Genauigkeit. Mithilfe unseres fortschrittlichen Kalibrierungsverfahrens, bei dem Referenzmaterialien mit bekannter Wärmeleitfähigkeit verwendet werden, können wir höchste Messgenauigkeit gewährleisten. Durch die Kombination mehrerer Kalibrierungsverfahren stellen wir höchste Messgenauigkeit sicher. So erhalten Sie jederzeit zuverlässige und reproduzierbare Daten.
Erzielen Sie mit modernster Peltier-Technologie schnellere Ergebnisse und eine verbesserte Performance
Unser fortschrittliches Peltier-Temperaturregelsystem für Heiz- und Kühlplatten ermöglicht eine präzise Temperaturregelung. Leistungsstarke, bidirektionale Peltier-Elemente in Kombination mit einem externen Kühler sorgen für eine schnelle und genaues Heizen und Kühlen jeder Platte. Diese optimierte Temperaturregelung erreicht schnell ein thermisches Gleichgewicht, liefert zuverlässige und konsistente Daten in kürzerer Zeit und steigert somit die Produktivität und Effizienz Ihres Labors.
Erhalten Sie schnellere Ergebnisse und eine verbesserte Leistung mit einem optimierten Testkammerdesign
Dieses gewährleistet zuverlässige Ergebnisse und minimale Kondensation. Unsere innovative Testkammer reduziert Umwelteinflüsse und Kondensationseffekte innerhalb der Testkammer sowie auf den Plattenoberflächen erheblich. Eine optionale Trockengas-Spülfunktion sorgt für eine noch bessere Kontrolle, indem sie optimale Feuchtigkeitswerte aufrechterhält, konsistente Testbedingungen schafft und die Messgenauigkeit verbessert.
Mehr als Wärmeleitfähigkeit: Analyse der spezifischen Wärmekapazität (Spezifische Wärmekapazität (cp)Die spezifische Wärmekapazität oder Wärmekapazität ist eine messbare physikalische Größe, die dem Verhältnis der einem Objekt zugeführten Wärme zur resultierenden Temperaturänderung entspricht.cp)
Die Hardware und Software der HFM 706 Lambda bestimmen die Spezifische Wärmekapazität (cp)Die spezifische Wärmekapazität oder Wärmekapazität ist eine messbare physikalische Größe, die dem Verhältnis der einem Objekt zugeführten Wärme zur resultierenden Temperaturänderung entspricht.spezifische Wärmekapazität (cp) Ihrer Proben und liefern ein vollständiges Wärmeprofil. Durch diese zusätzliche Funktion werden Ihre Messungen vielseitiger und Sie erhalten tiefere Einblicke in die Materialeigenschaften für Forschung und Qualitätskontrolle.

Energiesparende Eco und Idle Modi
Heute ist das Bewusstsein für Energieeinsparung und effiziente Energienutzung weltweit so hoch wie nie zuvor. Industrie und Wissenschaft forschen intensiv nach Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zur Nutzung alternativer Ressourcen. Um dies zu unterstützen, bietet die HFM 706 Lambda-Serie zwei programmierbare, energiesparende Standby-Modi: den Eco-Modus und den Idle Modus. Im Eco Modus werden sowohl die Plattentemperaturregelung als auch der Kühler vollständig abgeschaltet. Dadurch wird der Energieverbrauch während langer Leerlaufzeiten – beispielsweise nachts und am Wochenende – auf nahezu Null reduziert. Dies senkt die Betriebskosten und die Umweltbelastung erheblich. Im Leerlaufmodus läuft der Kühler mit geringer Leistung (0,5–1,0 kW), um die Plattentemperaturen auf den voreingestellten Werten zu halten. Dadurch ist ein schneller Neustart der Messungen möglich und gleichzeitig wird Energie im Vergleich zum Vollbetrieb gespart. Durch diese Modi wird die Energieeffizienz optimiert, die CO₂-Emissionen werden reduziert und die Nachhaltigkeit im Labor verbessert, ohne dass die Betriebsbereitschaft oder Leistung beeinträchtigt wird.
Methode
Messung der Wärmeleitfähigkeit zur Verbesserung der Energieeffizienz
Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Maß für die Fähigkeit eines Materials, Energie zu transportieren. Sie quantifiziert, wie gut Wärme durch einen Stoff hindurchgeleitet werden kann. Die gängigste Methode zur Messung der Wärmeleitfähigkeit ist das stationäre Verfahren, auch Wärmeflussmessverfahren genannt.


Das HFM ist ein präzises, schnelles und einfach zu bedienendes Messgerät zur Ermittlung der niedrigen Wärmeleitfähigkeit (λ) von Dämmstoffen.
In einem Wärmeflussmesser (HFM) wird die Probe zwischen zwei beheizten Platten platziert. Diese werden auf eine vom Benutzer definierte mittlere Probentemperatur und einen Temperaturgradienten geregelt, um den durch die Probe fließenden Wärmefluss zu messen. Die Probendicke L wird mithilfe eines internen Dickenmessgeräts ermittelt. Alternativ kann die gewünschte Dicke auch eingegeben und angefahren werden, was insbesondere bei kompressiblen Proben von Interesse ist. Der Wärmefluss Q durch die Probe wird mit zwei kalibrierten Wärmeflussaufnehmern gemessen, die einen großen Bereich auf beiden Seiten der Probe abdecken.
Nach Erreichen des thermischen Gleichgewichts ist die Prüfung beendet. Die Ausgabe der Wärmeflussaufnehmer wird anhand eines Referenzstandards kalibriert. Zur Berechnung der Wärmeleitfähigkeit λ und des Wärmewiderstands R werden gemäß dem Fourier-Gesetz der durchschnittliche Wärmefluss Q/A, die Probendicke L und der Temperaturgradient ΔT verwendet.
NETZSCH bietet weitere spannende Produkte, die Sie bei der Messung der Wärmeleitfähigkeit unterstützen:
Spezifikationen
| HFM 706 LambdaSmall | |
|---|---|
| Normen | ASTM C518, ISO 8301, JIS A1412, DIN EN 12667, DIN EN 12664 |
| Type | Tischgerät |
| Wärmeleitfähigkeitsbereich | 0.007 bis 2 W/(m·K)*
2.0 W/(m·K) erreichbar mit optionalem Erweiterungsset, empfohlen für harte Materialien und solche mit höherer Wärmeleitfähigkeit Leistungsdaten:
→ Alle Leistungsdaten verifiziert mit NIST SRM 1450 D (Dicke: 25 mm) |
Temperaturbereich der Platten | -20 °C bis 90 °C |
| Luftdichtes System | Probenkammer mit der Möglichkeit, Gas einzuleiten |
Messfläche des Wärmestromsensors | 102 mm x 102 mm |
| Kühlsystem | Extern; konstante Solltemperatur über den Temperaturbereich der Platten |
Steuerung Plattentemperatur | Peltier System |
| Plattenbewegung | Motorisiert |
| Plattenthermoelemente | Drei Thermoelemente auf jeder Platte, Typ K (2 weitere mit Erweiterungsset) |
Auflösung der Thermoelemente | ± 0.01 °C |
| Anzahl der Messpunkte | Bis zu 99 |
Probendimensionen (max.) | 203 mm x 203 mm x 51 mm |
Variable Kraft/ Anpresskraft | 0 bis 854 N (21 kPa auf 203 x 203 mm²) Kraftgeregelte Einstellung der Anpresskraft bzw. der gewünschten Dicke und damit DichteDie Massen-Dichte ist definiert als Verhältnis zwischen Masse und Volumen.Dichte von komprimierbaren Materialien |
| Dickenbestimmung |
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| Software-Eigenschaften |
|
*Bitte beachten: im sehr niedrigen Wärmeleitfähigkeitsbereich kann die Genauigkeit der Lambda (λ)-Werte eingeschränkt sein.
Zubehör und mehr:
Brochures and Data Sheets
Software
Software-Highlights auf einen Blick

Höchster Komfort
SmartMode ist die benutzerfreundliche und reibungslos funktionierende Benutzeroberfläche der HFM-Proteus®-Software. Sie zeichnet sich durch eine logische Struktur aus, die schnell einen klaren Überblick über den aktuellen Messstatus gibt und verschiedene Bericht- und Exportmöglichkeiten bietet. Nach Abschluss des Tests können alle relevanten Ergebnisse direkt über den integrierten Drucker ausgedruckt oder bei Anschluss eines PCs in einem Bericht zusammengefasst werden.
Schnelle Kalibrierung
Für Kalibrierungszwecke sind die Wärmeleitfähigkeitswerte der gängigsten zertifizierten Referenzmaterialien wie NIST SRM 1450d bereits in der Software gespeichert. Mit der Funktion „AutoCalibration” können jedoch auch Kalibrierungskurven für jedes benutzerdefinierte Material auf der Grundlage von bis zu 99 frei wählbaren Temperaturen erstellt werden.
Mit der MultiCalibration-Funktion können Kalibrierungen desselben Typs und derselben Dicke kombiniert werden, um Unsicherheiten zu reduzieren. Es ist auch möglich, Kalibrierungen unterschiedlicher Typen und Dicken zu kombinieren, um Proben unterschiedlicher Dicke zu messen, was mehr Flexibilität und Komfort bietet.

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