FEP: Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymer

HTRTP

Hochtemperaturbeständige Thermoplaste

Allgemeine Eigenschaften

Kurzer Name: FEP

Name: Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymer


Fluoriertes Ethylen-Propylen (FEP) ist in seiner Zusammensetzung ähnlich wie PTFE oder PFA; es ist jedoch weicher und kann im herkömmlichen Spritzgussverfahren verarbeitet werden.

Strukturformel

Chemisches Strukturdiagramm eines perfluorierten Polymers mit sich wiederholenden Kohlenstoff- und Fluoreinheiten, die die Molekülbildung anzeigen.

Eigenschaften

GlasübergangstemperaturDer Glasübergang gilt als eine der wichtigsten Eigenschaften amorpher und teilkristalliner Materialien, wie z.B. anorganische Gläser, amorphe Metalle, Polymere, Pharmazeutika und Lebensmittel, usw., und bezeichnet den Temperaturbereich, in dem sich die mechanischen Eigenschaften des Material von einem harten und spröden Zustand in einen weicheren, verformbaren oder gummiartigen Zustand ändern.Glasübergangstemperatur-
Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen. Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelztemperatur253 bis 282 °C
Schmelz-Enthalpie-
Zersetzungstemperatur510 bis 600 °C
Elastizitätsmodul350 MPa
Koeffizient der linearen thermischen Ausdehnung80 *10-6/K
Spezifische Wärmekapazität (cp)Die spezifische Wärmekapazität oder Wärmekapazität ist eine messbare physikalische Größe, die dem Verhältnis der einem Objekt zugeführten Wärme zur resultierenden Temperaturänderung entspricht.Spezifische Wärmekapazität1,12 J/(g*K)
WärmeleitfähigkeitDie Wärmeleitfähigkeit (λ mit der Einheit W/(m•K)) beschreibt den Transport von Energie - in Form von Wärme - durch einen Körper aufgrund eines Temperaturgefälles.Wärmeleitfähigkeit0,25 W/(m*K)
DichteDie Massen-Dichte ist definiert als Verhältnis zwischen Masse und Volumen.Dichte2,12 bis 2,17 g/cm³
MorphologieTeilkristallines Polymer
Allgemeine EigenschaftenGute chemische Beständigkeit. Hohe Schlagzähigkeit. Glatte Oberfläche
VerarbeitungSpritzgießen, Extrusion
AnwendungenHeizkabel, Heizbänder. Elektronik (z.B. Drähte, Kabel in der Kommunikationsbranche). Chemische Industrie (Auskleidung von Ventilen, Schläuchen, Behältern). Solarzellen (Schichtfolien)

NETZSCH Messung

Differential Scanning Calorimetry (DSC) Diagramm, das die erste und zweite Heizkurve zeigt, mit endothermen und exothermen Spitzen bei 268,4°C und 265,8°C.
Probenmasse11,13 mg
Heizraten10 K/min
TiegelAl, gelochter Deckel
AtmosphäreN2 (50 ml/min)

Auswertung

Die vorliegende FEP-Probe zeigt im Temperaturbereich zwischen 0 °C und 310 °C einen endothermen Schmelzeffekt bei 266 °C (Spitzentemperatur, zweite Aufheizung, rot) mit einer Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen. Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelzenthalpie von 24 J/g. Die Verschiebung der Spitzentemperatur um mehr als 2 K zu niedrigeren Werten im zweiten Aufheizvorgang (266 °C im Vergleich zu 268 °C im ersten Aufheizvorgang, blau) lässt sich durch einen besseren Kontakt zwischen der Probe und dem Tiegelboden nach dem ersten Schmelzvorgang erklären. Der Schmelzpeak beim ersten Erhitzen (blau) ist im Vergleich zum zweiten Erhitzen etwas schmaler; dies deutet auf eine engere Verteilung der Kristallitgröße hin.

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