Allgemeine Eigenschaften
Kurzer Name: FEP
Name: Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymer
Fluoriertes Ethylen-Propylen (FEP) ist in seiner Zusammensetzung ähnlich wie PTFE oder PFA; es ist jedoch weicher und kann im herkömmlichen Spritzgussverfahren verarbeitet werden.
Strukturformel

Eigenschaften
NETZSCH Messung

| Probenmasse | 11,13 mg |
| Heizraten | 10 K/min |
| Tiegel | Al, gelochter Deckel |
| Atmosphäre | N2 (50 ml/min) |
Auswertung
Die vorliegende FEP-Probe zeigt im Temperaturbereich zwischen 0 °C und 310 °C einen endothermen Schmelzeffekt bei 266 °C (Spitzentemperatur, zweite Aufheizung, rot) mit einer Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen. Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelzenthalpie von 24 J/g. Die Verschiebung der Spitzentemperatur um mehr als 2 K zu niedrigeren Werten im zweiten Aufheizvorgang (266 °C im Vergleich zu 268 °C im ersten Aufheizvorgang, blau) lässt sich durch einen besseren Kontakt zwischen der Probe und dem Tiegelboden nach dem ersten Schmelzvorgang erklären. Der Schmelzpeak beim ersten Erhitzen (blau) ist im Vergleich zum zweiten Erhitzen etwas schmaler; dies deutet auf eine engere Verteilung der Kristallitgröße hin.