PEKEKK: Polyacryletherketonetherketon

HTRTP

Hochtemperaturbeständige Thermoplaste

Allgemeine Eigenschaften

Strukturformel

Chemische Struktur eines Polymers mit alternierenden Phenyl- und Etherbindungen, die sein Potenzial für materialwissenschaftliche Anwendungen verdeutlicht.

Eigenschaften

GlasübergangstemperaturDer Glasübergang gilt als eine der wichtigsten Eigenschaften amorpher und teilkristalliner Materialien, wie z.B. anorganische Gläser, amorphe Metalle, Polymere, Pharmazeutika und Lebensmittel, usw., und bezeichnet den Temperaturbereich, in dem sich die mechanischen Eigenschaften des Material von einem harten und spröden Zustand in einen weicheren, verformbaren oder gummiartigen Zustand ändern.Glasübergangstemperatur165 bis 175 °C
Schmelztemperatur380 bis 390 °C
Schmelz-Enthalpie60 J/g
Zersetzungstemperatur580 bis 600 °C
Elastizitätsmodul4300 MPa
Koeffizient der linearen thermischen Ausdehnung45 *10-6/K
Spezifische Wärmekapazität (cp)Die spezifische Wärmekapazität oder Wärmekapazität ist eine messbare physikalische Größe, die dem Verhältnis der einem Objekt zugeführten Wärme zur resultierenden Temperaturänderung entspricht.Spezifische Wärmekapazität-
WärmeleitfähigkeitDie Wärmeleitfähigkeit (λ mit der Einheit W/(m•K)) beschreibt den Transport von Energie - in Form von Wärme - durch einen Körper aufgrund eines Temperaturgefälles.Wärmeleitfähigkeit0,29 W/(m*K)
DichteDie Massen-Dichte ist definiert als Verhältnis zwischen Masse und Volumen.Dichte1,3 g/cm³
MorphologieTeilkristalliner Thermoplast
Allgemeine EigenschaftenGute mechanische Eigenschaften. Hohe Temperatur- und Wärmebeständigkeit. Gute chemische Beständigkeit. Geringe Feuchtigkeitsaufnahme. Gute elektrische Isolierung. Gute Formbeständigkeit
VerarbeitungExtrusion, Spritzgießen
AnwendungenMaschinenbau. Transport- und Fördertechnik. Autoindustrie. Chemischer Anlagenbau

NETZSCH Messung

Differential Scanning Calorimetry (DSC)-Diagramm, das die thermischen Übergänge eines Materials während zweier Heizzyklen mit Temperatur- und Wärmestromdaten zeigt.
Probenmasse10,69 mg
Heizraten10 K/min
TiegelAl, gelochter Deckel
AtmosphäreN2 (40 ml/min)

Auswertung

Da das Polymer teilkristallin ist, zeigt es sowohl einen Schmelzübergang als auch einen Glasübergang. Der Glasübergang lag bei dem Beispiel bei ca. 168 °C (zweite Aufheizung, rot, Mittelpunkt) und der Schmelzübergang bei 387 °C (Spitzentemperatur, zweite Aufheizung). Die Schmelztemperaturen und SchmelzenthalpienDie Schmelzenthalpie einer Substanz, auch bekannt als latente Wärme, stellt ein Maß der Energiezufuhr dar, typischerweise Wärme, welche notwendig ist, um eine Substanz vom festen in den flüssigen Zustand zu überführen. Der Schmelzpunkt einer Substanz ist die Temperatur, bei der die Substanz von einem festen (kristallinen) in den flüssigen Zustand (isotrope Schmelze) übergeht.Schmelzenthalpie stieg von 47 J/g beim ersten Aufheizen (blau) auf ca. 59 J/g beim zweiten Aufheizen an, was auf einen Anstieg des Kristallgehalts des Polymers hindeutet. Die Höhe der Glasübergangsstufe (Δcp), normalerweise ein Maß für den amorphen Anteil in der Probe, blieb nahezu konstant. Die geringe Verschiebung der Schmelztemperatur (Spitzentemperatur) zwischen dem ersten und zweiten Aufheizen um fast 2 K ist auf den besseren Kontakt zwischen der Probe und dem Tiegelboden nach dem ersten Schmelzvorgang zurückzuführen.

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