Wasserstoffmoleküle (H2) reagieren mit Oberflächenatomen in einer chemischen Redoxreaktion, symbolisch für Materialforschung.

Thermogravimetrie trifft Wasserstoff

Redoxreaktionen unter Wasserstoffatmosphäre verstehen

Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für nachhaltige Energie- und Prozesskonzepte – von der wasserstoffbasierten Metallurgie über thermochemische Energiespeicherung bis hin zur Entwicklung neuer Werkstoffe. Um diese Technologien sicher und effizient weiterzuentwickeln, ist es entscheidend zu verstehen, wie sich Materialien unter Wasserstoffatmosphären verhalten.

Die Blogserie

Unsere Blogreihe „Thermogravimetrie trifft Wasserstoff“ zeigt, wie die thermogravimetrische Analyse (TG) dabei hilft, Reduktions- und Oxidationsprozesse, Reaktionskinetiken sowie die kurz- und langfristige Materialstabilität unter kontrollierten Wasserstoffbedingungen zu untersuchen.

Entdecken Sie die drei Teile der Serie und erfahren Sie, wie wasserstoffkompatible Thermoanalyse die Entwicklung zukünftiger Wasserstofftechnologien unterstützt.

Rohstoffe in roten und schwarzen Pulvern symbolisieren thermogravimetrische Analyse und Wasserstoffatmosphäre zur Materialforschung.

Teil 1: Sichere thermische Analyse von Redoxreaktionen unter Wasserstoffatmosphäre

Wasserstoffmessungen erfordern mehr als analytische Präzision. Aufgrund seiner Reaktivität und Entflammbarkeit sind durchdachte Sicherheitskonzepte unerlässlich.

Im ersten Teil der Reihe stellen wir die Grundlagen der wasserstoffkompatiblen thermogravimetrischen Analyse vor und erläutern, warum kontrollierte Wasserstoffatmosphären für die Untersuchung wasserstoffbezogener Materialien unverzichtbar sind.

Erfahren Sie mehr über:

  • die Bedeutung von Wasserstoff für die Materialforschung
  • die Rolle der Thermogravimetrie bei der Untersuchung von Redoxreaktionen
  • experimentelle Herausforderungen bei Messungen unter Wasserstoff
  • die Bedeutung sicherer Messkonzepte

Teil 2: Untersuchung der Reduktion von Eisenoxid unter verschiedenen Wasserstoffkonzentrationen

Welchen Einfluss hat die Wasserstoffkonzentration auf die Reduktionskinetik?

Anhand von Fe₂O₃ als Modellsystem zeigt dieser Beitrag, wie die thermogravimetrische Analyse eingesetzt werden kann, um die Auswirkungen unterschiedlicher Wasserstoffkonzentrationen auf das Reduktionsverhalten zu untersuchen.

Entdecken Sie:

  • wie sich die Reduktion von Fe₂O₃ bei 10 %, 50 % und 100 % Wasserstoff unterscheidet
  • welchen Einfluss die Wasserstoffkonzentration auf die Reaktionskinetik hat
  • warum höhere Wasserstoffanteile zu schnelleren Reduktionsreaktionen führen
  • wie die TG zum Verständnis komplexer Reduktionsmechanismen beiträgt
Feine Pulverproben in rot, schwarz und grau auf reflektierender Oberfläche, Fokus auf Materialanalytik und Thermogravimetrie.
Thermogravimetrisches Analysegerät STA 509 Jupiter von NETZSCH zur Untersuchung von Materialreaktionen in Wasserstoffatmosphäre (H2).

Teil 3: Untersuchung von Cu- und CuO-Redoxreaktionen unter Wasserstoffatmosphären

Wiederholte Reduktions- und Oxidationszyklen spielen in vielen wasserstoffbezogenen Anwendungen eine wichtige Rolle. Doch wie stabil bleiben Materialien über längere Zeiträume?

Anhand des CuO/Cu-Redoxsystems zeigt dieser Beitrag, wie zyklische thermogravimetrische Messungen genutzt werden können, um Reversibilität, Degradationseffekte und die langfristige Redoxstabilität zu bewerten.

Erfahren Sie mehr über:

  • das zyklische Reduktions- und Oxidationsverhalten von CuO/Cu
  • die Reversibilität von Redoxreaktionen unter Wasserstoffatmosphären
  • Veränderungen der Oxidationsleistung über mehrere Zyklen hinweg
  • wie die TG selbst subtile Degradationseffekte sichtbar macht

Sie möchten mehr über Wasserstoffanwendungen in der Thermoanalyse erfahren?

Ob Sie Reduktionsmechanismen untersuchen, die Stabilität von Redoxmaterialien bewerten oder neue wasserstoffbezogene Werkstoffe entwickeln – NETZSCH unterstützt Sie mit sicheren und zuverlässigen Lösungen für die Thermoanalyse unter Wasserstoffatmosphären.

👉 Kontaktieren Sie unsere Expertinnen und Experten und erfahren Sie mehr über die passende Lösung für Ihre Anwendung.

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  • STA 509 Jupiter®Select

    Auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten

    • -150 °C bis 2400 °C
    • Auswahl aus 12 verschiedenen Öfen
    • Auflösung der Waage: 0,1 μg
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  • TMA 512 Hyperion®Select

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    • 3 Öfen für Temperaturen von -150 °C bis 1500 °C oder 1600 °C
    • Atmosphären: Inert, oxidierend, statisch, dynamisch, Vakuum, reduzierend, Wasserstoff
    • Kraftbereich: 0,001 N bis 3 N
    • Vakuumdicht
  • H₂Secure

    Sichere Untersuchung von Materialien in Wasserstoffatmosphäre

    • Zubehör für die STA 509 Jupiter®-Serie sowie die TMA 512 Hyperion®-Serie
    • Nachrüstbar für die  STA 449 Jupiter®-Serie
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