Kopplungstechniken - Emissionsgasanalyse

TGA/STA-GC-MS Kopplung

Hochempfindliche Kopplung von Gaschromatografie-Massenspektrometer- (GC-MS) mit Thermischer Analyse für die präzise Identifizierung von Gasspezies

Wie lassen sich die freigesetzten Gase in komplexen Gasmischungen am besten identifizieren? Trennen Sie zuerst die Gasspezies! 

Die primäre Aufgabe der TG/STA-GC-MS-Kopplung besteht darin, organische Komponenten zu trennen, zu detektieren und zu analysieren. Die Gaschromatographie (GC) ist ein hochauflösendes Verfahren zur Trennung flüchtiger Verbindungen. Die Trennung der Gasmischungen erfolgt aufgrund der unterschiedlichen Komponentenverteilung zwischen einer stationären Phase (Innenbeschichtung der Kapillare) und einer mobilen Phase (Spülgas; z.B. Helium). Da die Gastrennung in der GC-Säule eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt (die Dauer hängt von den Probeneigenschaften, Säulenflussrate, Säulenlänge und der stationären und mobilen Phase ab), ist eine direkte Kopplung zu einer GC mit einem kontinuierlichen Online-Probengasfluss nicht möglich.

Die Lösung von NETZSCH: Quasi-direkte Kopplung

Unsere Antwort ist die Entwicklung einer Kopplungslösung im quasikontinuierlichen Betrieb mithilfe von beheizten automatischen Ventilen, die eine softwaregesteuerte Gasentnahme (Durchfluss-Probenentnahmeschleife) und Gasinjektion selbst in kurzen Zeitabständen ermöglichen.

STA-GC-MS

  • Einzigartige TG/STA-GC-MS-Kopplungslösung
  • Optimal beheizter Gastransfer (350 °C) vom Thermoanalysator zur Ventilbox und dem Injektor am GC
  • Gewährleistung eines optimalen Gastransfers durch beheiztes Gastransfersystem (max. 350 °C) vom Thermoanalysator zum Injektor am Gaschromatographen 
  • Integriertes Durchflusskontrollsystem ermöglicht einen konstanten Gasflusses durch die glasbeschichtete Stahlkapillare 

 

Gasinjektor auf Ventilbasis

  • Doppelschleifensystem für kurze Injektionsintervalle
  • Software in Proteus® integriert
  • Vermeidung von kalten Stellen durch spezielle Isolationstechnik
  • Einfache GC_Integration über standart s/SL-Injektor
  • Schnellanschluss zum einfachen Wechsel zwischen TG-Kopplung und Standardanwendung (z.B. Flüssigkeits-Probenahme)
  • Direkte MS-Kopplung ohne Verwendung der Trennsäule möglich


 

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Gaschromatograph

  • Split, Splitless und Pulse-Split als Einlassoption 
  • GC-Ofen bis 450 °C 
  • Schneller Säulenwechsel ohne Belüftung des MS (Option)
  • Mehrere Säulen für spezifische Anwendungen erhältlich

Massenspektrometer

  • Modernstes MS 1,5 u bis 1022 u mit hoher Abtastrate bis zu 22,222 u/s
  • Werkzeuglose Wartung (z.B. vereinfachte werkzeuglose Wartung der Ionenquelle)
  • Multiple Ionisierungsmodi (optional erhältlich EI, PI, CI usw.)
  • Eigenständige MS-Messungen

    Bei der GC-MS-Kopplung setzen wir auf die weltbekannten Lieferanten Agilent und Jeol. Ihre Produkte ermöglichen eine perfekte GC-MS Liefer- und Servicequalität, wie wir bei NETZSCH sie von jedem Unternehmen erwarten, mit dem wir zusammenarbeiten. Dies sichert auch eine optimale Performance unserer eigenen Produkte.
TG-Messung an Polycarbonat (PC) in Korrelation mit dem entsprechenden Totalionenstrom im kontinuierlichen Modus

Analyse von zum Beispiel Hilfsstoffen, Stabilisatoren, Lösemitteln in

• Lebensmittel
• Pharmazeutika
• Kosmetik
• Polymeren
• Biomasse
 

Informationen aus GC-MS-Messungen

• Separation komplexer Gasmischungen
• Gasdetektion und –identifikation
• Zersetzungsanalyse
• Festkörper-Gas-Reaktion
• Zersetzungsprodukte
• Pyrolysegase
• Verbrennungsprodukte
• Rauchgaserkennung
• Identifizierung von Hilfsstoffen (z.B. Weichmacher)

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