
Accelerating Rate Kalorimetrie
Accelerating Rate Kalorimeter (Accelerating Rate Calorimetry (ARC)Die Methode, die isotherme und adiabatische Testverfahren beschreibt, wird zur Detektion thermisch induzierter Zersetzungsreaktionen eingesetzt. Das Standardverfahren ist Heat-Wait-Search (HWS.ARC®) Technologie von NETZSCH
Accelerating Rate Kalorimetrie (ARC®) ist der Gold-Standard für Prozesssicherheitstests, Analysen zum thermischen Durchgehen (thermal runaway) und die Bewertung von Reaktionsgefahren. Die ARC®-Methode, die isotherme und adiabatische Testverfahren beschreibt, wird zur Detektion thermisch induzierter exothermer Zersetzungsreaktionen eingesetzt. Das Standardverfahren ist Heat-Wait-Search (HWS)HWS ist die Bezeichnung für eine Sequenz, die die Probe auf eine bestimmte Temperatur aufheizt (Heat), eine thermische Stabilisierung des Systems ermöglicht (Wait) und schließlich erkennt (Search), ob ein Anstieg der Probentemperatur festgestellt wird, der durch eine exotherme Zersetzungsreaktion der Probe verursacht wird.Heat-Wait-Search (Heat-Wait-Search (HWS)HWS ist die Bezeichnung für eine Sequenz, die die Probe auf eine bestimmte Temperatur aufheizt (Heat), eine thermische Stabilisierung des Systems ermöglicht (Wait) und schließlich erkennt (Search), ob ein Anstieg der Probentemperatur festgestellt wird, der durch eine exotherme Zersetzungsreaktion der Probe verursacht wird.HWS).
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Über die Methode
Accelerating Rate Kalorimetrie (ARC®) - der Gold-Standard für Prozesssicherheitstests, thermische Durchlaufanalysen und die Bewertung von Reaktionsgefahren

Das Funktionsprinzip
Die Methode beschreibt isotherme und adiabatische Testverfahren zur Erkennung thermisch induzierter exothermer Zersetzungsreaktionen. Das Standardverfahren ist Heat-Wait-Search (HWS).
Die Analyse erfolgt unter adiabatischen Bedingungen – „keine Wärmezufuhr, keine Wärmeabgabe“ –, um diesen schlimmsten anzunehmenden Fall (Worst-Case-SzenarienIm Zusammenhang mit einem chemischen Reaktor ist ein Worst-Case-Szenario die Situation, in der die durch die Reaktion verursachte Temperatur und/oder Druckerzeugung außer Kontrolle gerät.worst-case scenario) an Chemikalien und Reaktionsmischungen zu untersuchen.
Mithilfe der Heat-Wait-Search-Methode (HWS) ermittelt das ARC® präzise den Beginn der Selbsterhitzung, misst den adiabatischen Temperatur- und Druckanstieg und ermöglicht die Berechnung wichtiger Sicherheitsparameter wie Temperatur- und Druckanstiegsrate, TMR* (Time to Maximum Rate) und die Reaktionstemperatur und ReaktionsenthalpieReaktionstemperatur und Reaktionsenthalpie können mit z.B. mit Hilfe der dynamischen Differenz Thermoanalyse (DSC) bestimmt werden. Das Verfahren dazu ist z.B. in der DIN EN ISO 11357-5 beschrieben.Reaktionsenthalpie.
Die patentierte VariPhi-Option kompensiert Wärmeverluste und ermöglicht Tests mit niedrigem Phi-Wert, wodurch die Ergebnisse repräsentativer für Großanlagen sind.
TMR*: Der Zeitpunkt ab Beginn eines adiabatischen Prozesses bis zum Erreichen der maximalen Reaktionsgeschwindigkeit wird als TMR (Time to Maximum Rate) bezeichnet.
Was macht die ARC®-Systeme von NETZSCH einzigartig?
- Sichere Untersuchung von thermischem Durchgehen und Worst-Case-SzenarienIm Zusammenhang mit einem chemischen Reaktor ist ein Worst-Case-Szenario die Situation, in der die durch die Reaktion verursachte Temperatur und/oder Druckerzeugung außer Kontrolle gerät.Worst-Case-Szenarien gemäß ASTM E1981.
- Großer Messbereich: Temperatur: RT bis 500 °C I Druck: bis zu 150 bar I Nachführgeschwindigkeit: bis zu 200 K/min
- Mehrere Behältertypen: Kugel- und Rohrkonstruktionen aus Edelstahl, Hastelloy oder Titan®, Volumen von 1 ml bis 130 ml.
- Robuste, explosionsgeschützte Konstruktion für die Prüfung von hochenergetischen Materialien und reaktiven Chemikalien.
- Flexible Betriebsmodi: Heat-Wait-Search, Iso-Fixed, Iso-Track, Rampenscreening, Brandbeanspruchung und echte Isothermie.
- Patentierte VariPhi-Option: ermöglicht Tests mit niedrigem Phi-Wert, die Erkennung endothermer Effekte, schnelleres Scannen und eine genaue Enthalpiebestimmung.
- Integrierte Proteus®-Software für Datenerfassung und -auswertung, kinetische Analyse und einfachen Datenexport.
Lange Lebensdauer
Immer für Sie da
Proven Excellence im Service
Häufig gestellte Fragen
Ihre Vorteile
über 60
bis zu 150
über 50
NETZSCH ARC® Anwendungsgebiete
Accelerating Rate Kalorimeter (ARC®) von NETZSCH helfen der Industrie, sicher und profitabel zu arbeiten. Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen gehören:
- Sicherheit chemischer Prozesse: Bestimmung des Zersetzungsbeginns, TMR, SADT (Self-Accelerating Decomposition Temperature) und kinetischer Parameter
- Energetische Materialien: Treibstoffe, Sprengstoffe, Airbags
- Isotherme Batterietests: Wärmetönung beim Laden und Entladen
- Lagerungs- und Transportstudien: Verhalten unter realen thermischen Umgebungsbedingungen
- Autokatalytische Reaktionsstudien: Iso-Track- und Iso-Fixed-Modi für Langzeitstabilitätstests

Thermische Risikobewertung in chemischen Prozessen
Chemische Industrieprozesse, die auf exothermen Reaktionen basieren, können sehr gefährlich sein. Mangelnde Kenntnis über den Prozess können zu falschen Prozessbedingungen und somit zum thermischen Durchgehen von Anlagen oder Reaktoren führen.
Medien und Schulung
Anwendungsliteratur zu ARC®
Blogartikel zu Accelerating Rate Kalorimetrie
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